Pedro Rodrigues
11.9.26 – 18.10.26
Pedro Rodrigues ist Fotograf und Bildender Künstler, der durch aufmerksame Beobachtungen seinen Arbeiten ungewohnte Perspektiven verleiht. Sein künstlerisches Interesse richtet sich insbesondere auf sozialkritische Themen. Geboren im Süden Portugals und aufgewachsen in Saas-Fee, fliessen seine Wurzeln und Herkunft konsequent in seine Kunst ein. In Langzeitprojekten thematisiert er Arbeitsbedingungen in der Hotellerie, Klimaveränderungen im alpinen Raum oder den illegalen Handel mit Altfahrzeugen.
Das Projekt «GO ANYWHERE – DO ANYTHING» beschäftigt sich mit der Rolle des Automobils in unserer Gesellschaft und den Vorstellungen von Freiheit, die damit verbunden sind. Ausgangspunkt ist die Frage, wie stark Autos nicht nur als Fortbewegungsmittel, sondern auch als Symbol für Unabhängigkeit, Freiheit und Selbstbestimmung verstanden werden.
21. Kulturnacht Burgdorf
17. 10. 2026
Ausstellung von Pedro Rodrgues «GO ANYWHERE – DO ANYTHING»
HänniSchenk
30.10.26 – 29.11.26
Wir sind Sofie Hänni und Mara Schenk. Seit sich 2015 unsere Wege kreuzten, entwickeln wir gemeinsam unterschiedlichste Projekte: Mal in einem Design- oder Bühnenbildprojekt, mal als Teile eines Kollektivs, welches experimentelle Kunstvermittlungsformate in der Kunsthalle Bern entwickelte und umsetzte, mal in eigener künstlerischer Tätigkeit.
Unsere künstlerische und vermittlerische Tätigkeit mäandriert zwischen unterschiedlichen Themenfeldern und medialen Disziplinen. Sie lebt oft vom Interesse an einem bestimmten Material und der prozesshaften Auseinandersetzung mit dessen Bearbeitungsmöglichkeiten sowie Beobachtungen und Momenten des Alltags.
Für uns sind das Areal der Villa Schnell sowie unsere Zeit im Atelier im Gärtnerhaus stark durch den Park und dessen Wandel im Verlauf der Jahreszeiten geprägt. Das kontinuierliche Beobachten dieser Veränderungen bildet den Ausgangspunkt unseres Projekts.
Niklaus Wenger
11.12 2026 – 10.1.2027
Niklaus Wenger beschäftigt sich in seinem künstlerischen Schaffen mit konstruktiven Prinzipien und deren Potential der Bildhaftigkeit, manövriert gekonnt innerhalb des Spannungsfeldes von Darstellung und Präsenz des Materials und evoziert dabei eine poetische Sinnlichkeit. Mit den in den letzten Jahren entstandenen Leuchtobjekten bewegt er sich an der Schnittstelle von Kunst und Design.
Die Dunkelheit der Jahreszeit wird für Niklaus Wenger von einer reinen Voraussetzung zu einem immanenten Element der Intervention – Licht und Dunkelheit gehören untrennbar zusammen. In diesem Spannungsfeld entwickelt er für die Vorweihnachts- und Festzeit eine neue Arbeit.